Bundesvorsitzende der AfD Frauke Petry und Direktkandidat Detlev Spangenberg vor Ort in Oschatz

Begeisterte Menschen folgten den Ausführungen

Am 31. Juli konnten der Direktkandidat der AfD für Nordsachsen, Detlev Spangenberg (MdL) und der Kreisverband Nord-Sachsen die AfD-Bundesvorsitzende und Landes- wie auch Fraktionsvorsitzende von Sachsen, Dr. Frauke Petry, und Generalsekretär Uwe Wurlitzer in Oschatz begrüßen.

Der angemietete Saal, Kapazität ca. 100 Personen, konnte den Ansturm der interessierten Zuhörer nicht fassen, so standen die Menschen auf den Gängen und vor den Fenstern, um dem Redebeitrag von Frauke Petry folgen zu können.

Frauke Petry schlug in ihrem Vortrag eine weiten Bogen durch Themen und Programmpunkte der Alternative für Deutschland. Zunächst ging es um die Innere Sicherheit und der damit verbundenen Selbstverständlichkeit einer staatlichen Grenzsicherung. Sie beschrieb den derzeitigen Zustand der Polizei und die von der sächsischen Landesregierung zu lange herausgeschobene Aufstockung der Polizei. In diesem Zusammenhang thematisierte sie auch die Verharmlosung des Linksextremismus, welches auch in Sachsen ein sich ausweitendes Problem ist.

Weitere Themen, die Petry ansprach, waren die verfehlte Energie- und Umweltschutzpolitik. Bei der Klimapolitik machte sie deutlich, daß Klimahysterikern nicht gefolgt werden darf.

Frauke Petry thematisierte die Überdehnung der Befugnisse der Europäischen Union (EU), in zweifelhafter Weise abgesegnet durch das Bundesverfassungsgericht, ebenso wie die geplante Einschränkung bzw. drohende Abschaffung des Bargeldes, was eine weitere Beschneidung an Freiheit bedeuten würde.  Sie sprach ausführlich über die Geldverschwendung in der EU und deren Subventionspolitik. Deutlich nahm sie Stellung gegen die zunehmende Bevormundung der Bürger durch den Staat.

Die AfD, so Petry, spricht nicht von einer Flüchtlings- oder Asylkrise, sondern von Menschen, die unser Asylsystem massenhaft mißbrauchen und einer Bundesregierung, die diesen Mißbrauch durch illegal eingereiste Migranten fördert.

Der ab Mai 2018 mögliche Familiennachzug der Asylanten in unvorstellbarer Größenordnung kann u. a. den muslimischen Anteil der Bevölkerung in Deutschland zuungunsten der deutschen Mehrheitsbevölkerung mit all den bekannten Problemen verändern.

Weiter kritisierte Frauke Petry das überfrachtete deutsche Steuersystem, die Familienpolitik und „Ehe für Alle“, forderte das selbstbestimmte Handeln von Eltern, die Unabhängigkeit der Medien und lehnte den Zwangsbeitrag für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk ab.

Auch erläuterte Petry grundlegende Möglichkeiten und Positionen zu der Zusammensetzung des kommenden Bundestages und denkbarer Regierungskoalitionen und die weiteren Aussichten für die AfD, in der näheren Zukunft politisch mit zu entscheiden.

Im Anschluß an die etwa einstündige Rede nutzten die Zuhörer die Gelegenheit, um ihre zahlreiche Fragen zu stellen. Themen waren Möglichkeiten zum aktiven Mitgestalten in der deutschen Politik durch die AfD, interne Belange der Partei, Gefahren von Wahlbetrug bei der kommenden Bundestagswahl, wozu auch ein Informationsblatt verteilt wurde. Auch das Verhältnis zu PEGIDA wurde nachgefragt und ausführlich durch Uwe Wurlitzer und Frauke Petry beantwortet.

Detlev Spangenberg beendete den Abend mit dem Hinweis, daß diese Veranstaltung wieder einmal klar widerlegt habe, daß die AfD eine „Ein-Themen-Partei“ sei. Gegen 21 Uhr endete die lebhafte und informative Veranstaltung.

Detlev Spangenberg (MdL)

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