Wenn zwei das gleiche tun, so ist das nicht dasselbe

„Die importierte Kriminalität“ - DNN vom 20.03.2017

In dem Debattenbeitrag des Abgeordneten Detlev Spangenberg (AfD) im sächsischen Landtag vom 2. Februar 2017 „Wie sicher sind die Bürger in Sachsen“ listete Spangenberg schonungslos und gestützt auf die offiziellen Statistiken der Polizei den Kriminalitätsimport nach Deutschland auf. Als Gründe nannte er das Schengen-Abkommen und die „Flüchtlings“-Politik der Regierung Merkel, die eine unkontrollierte, illegale und dennoch geduldete Masseneinwanderung war.

Die Kommentare der gesamten Anti-AfD-Riege im Landtag und auch die folgende Wiedergabe in der Presse waren eindeutig: Die AfD schürt angeblich Angst, hat falsche Zahlen und liegt natürlich, wie immer, völlig daneben.

Nun wird in der heutigen DNN auf Seite vier ein Buch vom Beck-Verlag vorgestellt, „Bandenland“, des unverdächtigen Autors Olaf Sundermeyer, worin überraschenderweise annähernd das Gleiche gesagt wird, wie vom AfD-Abgeordneten Spangenberg:  Ursachen liegen bei dem Einbeziehen von Polen und Tschechien in den Schengen-Raum, Einsparungen bei der Polizei, ausländische Banden begehen systematisch Straftaten und hier vor allem Einbrüche, Übergriffe auf Frauen vor allem durch Täter aus den Maghreb-Staaten und dem arabischen Raum. Untergrabung staatlicher Autorität und rasch voranschreitender Vertrauensverlust der Bürger in das staatliche Gewaltmonopol sind die Folgen. Auch erklärt Sundermeyer, die zunehmenden Einbrüche und Diebstähle erwüchsen nicht aus der Mitte der Gesellschaft und er zieht die Bilanz, die vielfältige Ausländerkriminalität sei „keine Erfindung populistischer Demagogen“.

Fazit: Nach einer Liedzeile von Udo Lindenberg “gilt die Wahrheit auch schon dann, wenn noch keiner sie erkennt“; allerdings erkennt die AfD sie schon etwas eher.

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