Der Islam in Deutschland

Eine betroffene spricht über ihre Erlebnisse und ihre Arbeit

Am 14. März 2017 lud der AfD-Kreisverband Nordsachsen zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung ins Deutsche Haus nach Torgau ein. Die gebürtige Kurdin Leyla Bilge sprach zum Thema "Islam in Deutschland - Sharia und Kinderehen". Frau Bilge gehört zur AfD und lebt in Nordrhein-Westfalen. Sie kam als Kind nach Deutschland und wurde zwangsverheiratet. Sie befreite sich vom Joch der islamischen Ideologie, assimilierte sich und hilft heute Frauen und Kindern diesen harten Weg ebenfalls zu beschreiten. Mit ihrem Verein Leyla e.V. leistet sie in der Osttürkei und im arabischen Raum Entwicklungshilfe. Sie ist der Meinung, daß man die dortigen Probleme auch nur vor Ort lösen kann.

In ihrem Vortrag und der anschließenden Diskussion mit den über 30 anwesenden Bürgern arbeitete sie die Probleme mit dem Islam in Deutschland heraus. Sie unterstrich die Bedeutung der Scharia für die Unterdrückung der Frau und die Entrechtung junger Mädchen. Eindrucksvoll zeigte sie, wie mittlerweile auch deutsche Gerichte die Scharia zur Begründung von Urteilen in Familiensachen heranziehen und sich dadurch eine rechtsstaatlich geduldete Doppelmoral herausbildet, in der das Kindeswohl außer Acht gelassen wird.

Unter den Anwesenden waren auch die zwei AfD-Landtagsabgeordneten Jörg Urban und Detlev Spangenberg. Spangenberg, der nordsächsische Direktkandidat für den Bundestag, betonte im Rahmen der Diskussion:  "Wir können hier nicht die Probleme der Welt lösen. Den Menschen muß in ihrer Heimat Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden. Aktuell schaffen wir es nicht einmal, in Folge des Asylansturmes, das eigene Haus in Schuß zu halten. Wir dulden in Deutschland keine Parallelgesellschaften. Dazu muß auch die Justiz ihren Teil beitragen."

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