Gelungene Auftaktveranstaltung

Detlev Spangenberg, AfD-Bundestagsdirektkandidat für Nordsachsen, stellte sich in Audenhain den Fragen interessierter Bürger

Zu einer Info-Veranstaltung, bei der sich der AfD-Bundestagsdirektkandidat für Nordsachsen, der sächsische Landtagsabgeordnete Detlev Spangenberg, vorstellte, hatte der AfD-Kreisverband Nordsachsen am 13.03. nach Audenhain eingeladen. Mit etwa 50 Bürgern war der Saal voll besetzt. Moderiert wurde die gut vorbereitete Veranstaltung vom Kreisvorsitzenden des KV Nordsachsen, Ralf Olenizak.

Zwei Stunden lang nutzten die Bürger intensiv die Möglichkeit, Fragen an Detlev Spangenberg zu stellen. Die meisten Fragen galten dabei der Flüchtlings- und Sicherheitspolitik. "Allein im Jahr 2015 wurden 30 Milliarden bundesweit für Flüchtlinge erbracht, für Sachsen waren es 800 Millionen Euro", so Spangenberg. Und weiter: „Aber wir sind nicht verpflichtet, die Leute zu integrieren, nein, dies ist zuerst und ohne Wenn und Aber eine Bringepflicht derer, die bei uns sind. Wir können in Deutschland nicht Probleme der Welt lösen.“

Es könne auch nicht sein, daß bestimmte Straßen nicht mehr betreten werden können, Parallelgesellschaften und ganze Stadtviertel in der Hand von Menschen nichtdeutscher Herkunft entstehen. "In vielen Ländern sind die Zellen in den Gefängnissen leer, da wir zur Zeit Kriminelle aus über 100 Nationen hier „beherbergen“. Spangenberg erläuterte an einigen Zahlen-Beispielen, daß der Anteil an ausländischen Gefangenen wesentlich höher ist als deren Anteil an der Bevölkerung. Auch nannte er als Beispiel einer ausufernden Ausländerkriminalität, dass die Polizei nun schon Schutzwesten gegen Messerstecher tragen muß. Nie mußte die Polizei in Deutschland Schutzwesten gegen Stichwaffen tragen.

Die größte Gefahr sieht Spangenberg darin, dass wir uns an die jetzigen Zustände und die Entwicklung gewöhnen könnten. Deshalb muß sich am 24.9. mit einem deutlichen Wahlergebnis für die AfD die Politik im Deutschen Bundestag ändern.

Gefragt wurde weiterhin: Wie kann die Jugend stärker über den Ernst der Lage im Land aufgeklärt und für politisches Engagement gewonnen werden? Einseitige Beeinflussung von Jugendlichen in den Schulen werde zum zunehmenden Problem. Spangenberg: „Nur Meckern reicht nicht, die Jugend müsse aufgeklärt werden, was Nicht-Wählen bedeutet, und konservative Werte müssen bei jungen Leuten wieder Geltung erhalten.“ Die Jugend sei die Zukunft.

Die Begrenzung der Anzahl der Mitglieder des Bundestages, die Renten-, Lohn- und Steuerpolitik, fehlende Lehrer, deutliche Kritik an der unglückliche Rolle der Kirchen im politischen Diskurs, Europa-Politik, Stellung zur NATO und zur Rußland-Politik, wie auch den großen Unmut über die Rundfunk-Zwangsfinanzierung durch GEZ beziehungsweise „Beitragsservice“ - zu all dem wurden weitere Fragen an Detlev Spangenberg eingebracht.

Spangenberg sprach sich deutlich gegen den permanenten Griff in die Rentenkasse zur Lösung allgemeiner sozialer Probleme aus und für eine klare Trennung von Rentenleistungen und anderen Finanzbereichen, wie auch gegen die Gewinnerzielungsabsicht im Gesundheitswesen. Zur Renten-Sicherung erarbeite die AfD derzeit einen eigenen Vorschlag, so Spangenberg.

Besorgt äußerten sich einige Bürger auch zu den derzeitigen Querelen in der AfD. "Streitkultur ja, aber hinter verschlossenen Türen, vor allem nicht in der Presse“. Und Spangenberg weiter: "Wir können uns keine Zersplitterung, Nebenkriegsschauplätze leisten."

Befragt, welches seine Hauptaufgabengebiete im Fall einer Wahl in den Bundestag sein werden, antwortete Spangenberg: „Ich möchte mich bei Themen wie Innere Sicherheit, Petitionen, Rentenpolitik und Grenzsicherung einbringen“. Jedoch werde die genaue Aufgabenverteilung von der künftigen AfD-Bundestagsfraktion beschlossen werden. "Ich werde dafür kämpfen, daß wir wieder ein demokratisches System bekommen."

Derzeit hat der KV Nordsachsen 64 Mitglieder, so Ralf Olenizak. Jedes Mitglied sei ein Multiplikator, denn neben den wichtigen Spenden werde auch persönlicher Einsatz gebraucht. Ab Mai wird täglich ein Info-Mobil durch Nordsachsen unterwegs sein, um Ansprechpartner für die Bürger vor Ort sein. Je vier weitere Info-Veranstaltungen sind im Juni und September in Oschatz, Torgau, Eilenburg und Delitzsch geplant.

Isolde Altenburger
Kai Mader

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